Implantologie / Zahnimplantate

Ein intaktes Zahnsystem fördert das individuelle Wohlbefinden und trägt wesentlich zu einem angenehmen und gesunden Erscheinungsbild bei. Optimal gepflegte Zähne verhelfen einem Jeden zu einem sicheren Kaukomfort sowie einer ungehinderten Artikulation.

Hierzu leistet die Implantologieeinen wichtigen medizinischen Beitrag. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Zahnheilkunde und wird als "Lehre von den (Möglichkeiten der) Implantationen" definiert (DUDEN).

Der Fachbegriff "Implantieren" bedeutet "Einpflanzen". Es werden nach einem Zahnverlust künstliche Zahnwurzeln (Implantate) in den Kieferknochen eingepflanzt, um im weiteren Verlauf der Behandlung prothetisch versorgt zu werden.

Die ersten implantologischen Experimente können Historiker bereits auf die vorchristliche Epoche datieren. Zähne zu ersetzen war damals eher ein Zeichen von angewandten Ritualen und Bräuchen. Es wurde zu der Zeit mit den unterschiedlichsten Materialien gearbeitet (Holz, Elfenbein. etc.).

Die Entwicklung der Implantologie wurde von einzelnen Ärzten wie Professor Dr. Per-Ingvar Brånemark (BRANEMARK et. al. 2005) und Dr. Leonard I. Linkow (HOEXTER, 2010) vorangetrieben. Ihre Arbeit und die ihrer gleich gesinnten Kollegen führten zu einer reichhaltigen Palette an verschiedenen Implantattypen sowie Implantationsmethoden.

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) als Dachgesellschaft der dentalen Wissenschaften sprach am 24. September 1982 der oralen Implantologie ihre wissenschaftliche Anerkennung aus.

Die heutzutage von Implantologen favorisierten rotationssymmetrischen Implantate wurden in den vergangenen 40 Jahren von Medizinern entwickelt. Als Werkstoff für die Implantatherstellung hat sich vor allem Titan bewährt. Implantologen haben heute Zugriff auf ein umfangreiches Angebot an Implantattypen und -systemen, die auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Patienten zugeschnitten sind.

Die Entwicklung knochenchirurgischer Methoden zum Wiederaufbau des Kieferknochens vor einer Implantation hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Anwendbarkeit von Implantaten gesteigert werden konnte.

Der Einsatz modernster technischer Verfahren sowohl im diagnostischen als auch chirurgischen Bereich trägt dazu bei, dass die Erfolgsquote der Implantationen immer weiter steigt. Favorisiert werden 3-D-Röntgen-Verfahren wie die Digitale Volumentomografie (DVT), mit der sich beispielsweise das Knochenangebot in der Implantationszone exakt darstellen lässt. Die Insertion der Implantate kann von den Implantologen virtuell simuliert werden, was zusätzlich zu einer Absicherung und guten Vorhersagbarkeit des Resultats beiträgt. Die Erfolgsrate der durchgeführten dentalen Implantationen liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI) heute bei 90 Prozent.

Zuletzt aktualisiert: 12.11.2015

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