Parodontitis

Es handelt sich bei der Parodontitis um eine schwerwiegende Erkrankung des Zahnhalteapparates.

Erste Warnsignale

Als erste Warnzeichen der Parodontitis gelten anfängliches Zahnfleischbluten, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, empfindliche Zahnhälse sowie unangenehmer Mundgeruch.

Krankheitsverlauf

In Folge einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis), vor allem in den schwer zu reinigenden Zahnzwischenräumen, kann sich das Zahnfleisch vom Zahn ablösen, es weicht zurück und bildet tiefe Zahnfleischtaschen. Zahnstein lagert sich an und Plaque-Bakterien wandern ein. Die Taschen sind mit der normalen Zahnbürste schwer zu erreichen. Die Immunzellen des Körpers versuchen, die Plaque-Bakterien anzugreifen und zu vernichten. Bei diesen Prozessen kommt es zu Entzündungen bis hin zum Knochenabbau an der Zahnwurzel. Stoppt man diesen Vorgang nicht, kann es zur Lockerung des Zahns und im schlimmsten Fall zum Zahnverlust führen.

Darüber hinaus können Plaque-Bakterien bei fortschreitender Parodontitis in die Blutbahn gelangen und durch Ablagerung an den Gefäßwänden zur Arteriosklerose beitragen.


Deutlicher Zahnfleischschwund, Taschenbildung, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch bei einem 53-jährigen Raucher

Deutlicher Zahnfleischschwund, Taschenbildung, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch bei einem 53-jährigen Raucher

Röntgenaufnahme des links gezeigten Gebisses, Knochenabbau sichtbar

Röntgenaufnahme des oben abgebildeten Gebisses, Knochenabbau sichtbar

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Zuletzt aktualisiert: 27.1.2014

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