1. Einsatz eines Aktivators

Diagnose: Eine zehnjährige Patientin stellte sich beim Kieferorthopäden vor. Nach der Befunderhebung ergab sich folgendes Bild: Im Oberkiefer waren die zwei seitlichen Schneidezähne nicht angelegt, das Gebiss der Patientin wies darüber hinaus einen Deckbiss, tiefen Biss und einen zurückliegenden Unterkiefer auf.

Therapie: Zunächst setzte der Kieferorthopäde einen Aktivator ein, um den Unterkiefer vorzuschieben und den tiefen Biss anzuheben. Danach wurden die Eckzähne im Oberkiefer mit einer Keramik-Kunststoff-Komponente zu Schneidezähnen ummodelliert und die Lücken geschlossen. Die Behandlungsdauer betrug in diesem Fall zwei Jahre und vier Monate.

Retention: Um das erzielte Ergebnis zu halten, wurde ein lingualer Retainer eingesetzt.

Nicht angelegte Schneidezähne im Oberkiefer

Nicht angelegte Schneidezähne im Oberkiefer

Nach erfolgreicher Behandlung

Nach erfolgreicher Behandlung

Vorher: Fehlende obere Schneidezähne, tiefer Biss

Vorher: Fehlende obere Schneidezähne, tiefer Biss

Vorher: Fehlende obere Schneidezähne, tiefer Biss (links), Eckzahn (rechts)

Nachher: Lückenschluss im Oberkiefer, umgestaltete Eckzähne, behobener tiefer Biss


Nachher: Lückenschluss im Oberkiefer, umgestaltete Eckzähne, behobener tiefer Biss

Eckzahn zum Schneidezahn umgestaltet (rechts)


- Mehr Informationen in den Kapiteln Diagnostik (8.), Zahnspangen (1.) und Retention -



Zuletzt aktualisiert: 13.1.2014

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